Europäischer Depressionstag

14. Europäischer Depressionstag am 1. Oktober 2017 – Depression: Reden wir drüber!

 

Die European Depression Association (EDA) ist eine Allianz aus Experten und Erfahrenen sowie medizinischen Fachkräften und Organisationen aus 17 europäischen Ländern. Seit 2004 setzen sich ihre Mitglieder dafür ein, das Bewusstsein der Bevölkerung für die Volkskrankheit Depression zu stärken – und das europaweit.

Durch unterschiedliche Veranstaltungen, Pressekonferenzen und Pressemappen vor dem 1. Oktober sowie Kooperation mit anderen Institutionen findet seit 2004 jährlich der „European Depression Day (EDD)“ statt.

„Depression: Reden wir drüber!“ 

lautet das Motto des 14. Europäischen Depressionstages am 1. Oktober 2017. Das Motto fordert dazu auf, offen über Depressionen zu reden und dadurch die Stigmatisierung zu bekämpfen.

Depression: Verborgene Volkskrankheit

Depressive Erkrankungen zählen zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland. In Europa sind etwa 50 Millionen Menschen mindestens einmal in ihrem Leben von einer Depression oder depressiven Phase betroffen (elf Prozent der Bevölkerung). Knapp vier Millionen Deutsche sind an Depressionen erkrankt. Trotzdem wird diese Form der Erkrankung weiterhin stark unterschätzt: Lediglich ein Drittel der in Deutschland Erkrankten erhält professionelle Hilfe. Dies liegt vor allem an Unwissen, Vorurteilen und dem immer noch vorherrschenden Stigma psychischer Erkrankungen. Die EDA hat sich zum Ziel gesetzt, dies zu ändern.

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Fotos vom 13. Europäischen Depressionstag in Berlin

von links: Prof. Dr. J. Gensichen, N. Koburger, Dr. C. Goesmann, Dr. I. Hauth und Prof. Dr. D. Dietrich; © R. Kalus
von links: Prof. Dr. J. Gensichen, N. Koburger, Dr. C. Goesmann, Dr. I. Hauth und Prof. Dr. D. Dietrich; © R. Kalus
von links: N. Koburger, Dr. C. Goesmann, Dr. I. Hauth und Prof. Dr. D. Dietrich; © R. Kalus

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