Europäischer Depressionstag fordert Entstigmatisierung in allen Lebensbereichen mit dem Motto: Depression: Reden wir drüber!

14. Europäischer Depressionstag
Rinteln, 1. Oktober 2017 – Obwohl Depressionen zu den Volkskrankheiten zählen, sind sie immer noch oft unerkannt. Menschen in allen Altersstufen und Bildungsschichten sind betroffen. Depressionen gehen mit vielfältigen Symptomen einher, alltägliche Erledigungen werden zur unüberbrückbaren Hürde, und wenn eine Depression unbehandelt bleibt, kann sie zu einer schweren Erkrankung werden. 10 bis 15 Prozent aller depressiven Menschen sterben durch Suizid. Insgesamt erkranken in Deutschland jedes Jahr circa 5,3 Millionen Menschen an einer Depression. Weltweit sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) circa 350 Millionen Menschen aller Altersgruppen von Depressionen betroffen. Und Depressionen sind weltweit der Hauptgrund für Arbeitsunfähigkeit. Dies hat zur Folge, dass die Krankheit Depression einen großen Anteil der durch Krankheit erzeugten Allgemeinkosten verursacht.

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